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TU Bergakademie Freiberg und terra mineralia auf der mineralien 2009 hamburg
Erstmals präsentierte sich die TU Bergakademie Freiberg vom 4. bis 6. Dezember 2009 auf der Messe "mineralien hamburg". Im Rahmen einer Sonderschau stellte sie auf rund 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihr Studienangebot vor und warb für die universitäre Stiftungssammlung terra mineralia.
"Wir orientieren uns dabei am Thema der Sonderschau 'Kupfer - das Gold der Zukunft' und zeigen an anschaulichen Exponaten den Weg des Metalls von der Entstehung über die Gewinnung bis zur Verarbeitung", berichtet Prof. Gerhard Heide vom Institut für Mineralogie. Gemeinsam mit Studenten und Mitarbeitern der Universität war er die drei Tage in der Messe anzutreffen, um interessierten Besuchern die Exponate und das Studium in Freiberg zu erläutern. Ergänzt wurde diese Präsentation durch exklusives Kupfer und attraktive Kupferminerale aus aller Welt, die aus der Pohl-Stiftungssammlung stammen und einen ersten Einblick in die außergewöhnliche Freiberger Kollektion gaben.
Für ihren Auftritt zur 32. Internationalen Börse für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck auf dem Hamburger Messegelände hielt die TU Bergakademie ungewöhnliche und spannende Angebote bereit. Ein erster Hingucker, der die Besucher schon von weitem anzog, war eine große Videoleinwand. Auf ihr waren Filme rund um das Thema Kupfer zu sehen. So konnte ein Vulkanausbruch miterlebt werden, aber auch die schwere Arbeit der Bergleute bei der Gewinnung sowie die Verarbeitung des Kupfers wurden dargestellt. Außerdem konnte man einen Einblick in die terra mineralia und das Leben und Forschen an der TU Bergakademie Freiberg erhalten. Auf einem Großteil der Ausstellungsfläche wurde der Weg gezeigt, wie das Kupfer, das seit frühester Zeit die Menschheit begleitet, heutzutage unser Leben bestimmt. Dazu gab es Informationen und zahlreiche Exponate zum Ansehen und einige sogar zum Anfassen. Sie reichen vom Kupferkonzentrat und Werkstücken aus Kupfer über einen Schiffspropeller bis zum Kupfer auf Festplatten für den Computer.
Zur Vorweihnachtszeit passte ein außergewöhnlicher Arbeitsplatz: Regina Blüthig, Mitarbeiterin im Institut für Mineralogie, stellte ein spezielles Handwerk aus dem Erzgebirge vor - das Klöppeln. Jedoch nicht mit Garn oder Wollfäden, sondern sie zeigte den Besuchern, wie aus feinem Kupferdraht filigrane Schmuckborten und Schmuckstücke entstehen.
"Ganz speziell wenden wir uns als Universität an die jungen Besucher und hoffen, noch mehr Abiturienten aus der Hansestadt für ein Studium in Freiberg zu interessieren", nennt Prof. Gerhard Heide einen weiteren Grund für das Engagement der TU Bergakademie. An einem speziellen Stand geben Studenten und Mitarbeiter Auskunft zum Studienangebot der Freiberger Universität auf den Gebieten Mathematik und Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Geowissenschaften und Geoingenieurwesen sowie Wirtschaftswissenschaften. Ganz besonders im Fokus stand die breite Palette der Geo-Studiengänge, die Freiberg als eine der wenigen Universitäten komplett anbietet. Dazu zählen neben der Geologie/Mineralogie Geoinformatik und Geophysik, Geoökologie, Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie auch Geotechnik und Bergbau.
Und wer von den Mädchen und Jungen Lust hatte, seine schulischen Kenntnisse auf den Prüfstand zu stellen und mehr über das Kupfer erfahren wollte, konnte dies an zwei Experimentierplätzen tun. Zum einen geht es um die Farben der Kupferverbindungen, die mithilfe eines Mikroskops zu bestimmen sind, zum anderen um die Bestimmung der Dichte. Als Dankeschön gab es ein kleines Präsent.
200.000 Besucher bei terra mineralia in Freiberg
Am 25. Oktober 2009 konnte der 200.000ste Besucher im Schloss Freudenstein/Freiberg begrüßt werden. Als Geschenk gab es das Glanzlichter-Buch vom Bode-Verlag, eine Aragonit-Schwefel-Stufe von Agrigento
und einen Blumenstrauß in Form eines Aquamarinkristalls (alles im Rahmen des
terra-mineralia-Märchens).